Neues aus der Kirchengemeinde

Aufbauen – auferbauen durch kleine wertvolle Gesten. Ein untrügliches Kennzeichen
der Corona-Pandemie und der Kriege vor unserer „Haustüre“ ist die „Mitgefühlsmüdigkeit“. Die Fähigkeit mitzufühlen ermattet in uns. Die Stimmung und die Aufmerksamkeit für uns selbst und unseren Mitmenschen gegenüber ist oft kaum mehr spürbar. Zuviel sind die tragischen und dramatischen Eindrücke, die auf uns Tag für Tag einströmen.

Unsere eigene Seele ist erschöpft. Das erlebt man nicht nur in den Kliniken. Die einzelnen Corona-Wellen machen allen zu schaffen, besonders denen, die Schwerkranke auf den Intensiv- oder Normalstationen pflegen und diese unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit versorgen. Was hilft uns? Was gibt uns Kraft und neue Energie? Was hilft uns, sich wieder an der Schöpfung und an einem guten Miteinander zu erfreuen?
Ein Heilmittel ist das gegenseitige Aufbauen, indem man einen „Augen-Blick“ der Wertschätzung schenkt. Aufbauen und Auferbauen durch kleine persönliche Gesten, schenkt diesen so wertvollen „Augen-Blick“ und ermöglicht Begegnungen - trotz allem - die das Leben lebenswert machen. Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Wenn wir aufhören uns zu
begegnen, ist es als würden wir aufhören zu atmen.
Diesen kleinen „Augen-Blick“ der gegenseitigen Wahrnehmung und Wertschätzung wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
Ihre
Ingrid Müller
Kirchenvorstand Tauperlitz

Aus der Gemeinde

Kinderspruch des Tages

Kornelius (3) beim Tischgebet. Er fängt an zu beten: "Jedes Tierlein sollst du essen..."

Gemeint ist natürlich das Tischgebet:

Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von dir. Hast auch unser nicht vergessen, lieber Gott wir danken dir.

Amen.


Zum Glück betet Kornelius sonst immer richtig.